Die Macher der Social-VR-Welt Metaworld setzen sich ein ambitioniertes Ziel: Auf einer Fläche von bis zu 25.000 virtuellen Quadratkilometern wollen sie eine lebendige und soziale Welt bauen. Eine Beta-Version soll Ende des Jahres für HTC Vive, Oculus Rift und Playstation VR erscheinen.

Kabetec VR-Brille

Zu Altspace VR, Rec Room, vTime und dem Second-Life-Nachfolger Project Sansar gesellt sich ein weiterer Anwärter mit dem Anspruch, eine virtuelle Zwischenwelt zu etablieren. Metaworld ist eine riesige Sandbox, in der Spieler die virtuelle Umgebung – beispielsweise Gebäude und Camps – gemeinsam erschaffen und gestalten sollen. Wer Fantastic Contraption für HTC Vive kennt, hat eine erste Vorstellung davon, wie diese kollaborative Konstruktion ablaufen könnte.

Die Welt von Metaworld ist dauerhaft, einmal erschaffene Bauwerke bleiben bestehen. Natürlich gibt es auch Raum und Ideen für alltägliche Aktivitäten: Angeln oder auf die Jagd gehen, Körbe werfen oder beim Schach entspannen. Nur die Kreativität der Nutzer und Entwickler setzt die Grenze. Das Entwicklerstudio HelloVR bezeichnet die App auch als “Social VR MMO”.

In Virtual Reality chattet man nicht, man verbringt Zeit miteinander

Besonderen Wert legen die Entwickler auf das gefühlte Miteinander im virtuellen Raum. Anders als bei einem herkömmlichen Online-Spiel oder -Chat, soll man in der Metaworld das Gefühl haben, wirklich Zeit mit einem anderen Menschen zu verbringen. Folgerichtig fand die erste Demonstration der Zwischenwelt für Journalisten rein virtuell statt. Das Team führte die Interviews in der Metaworld und demonstrierte die Anwendung direkt “vor Ort”. Offenbar mit Erfolg: “Nach dreißig Minuten mit Reid in Metaworld hatte ich das Gefühl, dass ich ihn recht gut kenne. Obwohl er nur als Kopf und Hände existierte, fühlte ich mich ihm freundschaftlich verbunden”, beschreibt Jack Tucker von Techradar seine virtuelle Begegnung mit Dedric Reid, dem Gründer von HelloVR. Als Inspiration fü…

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