Das Silicon Valley dominiert die Techszene in einem Ausmaß, dass es dem Rest der Welt – und speziell Europa – zu denken geben sollte. Zumindest Magic Leap trotzt dem Tal der Täler und wächst stattdessen auf dem alten Kontinent.

Magic Leap gehört zu den reichsten und potenziell innovativsten Startups der US-Techszene – obwohl es nicht im Silicon Valley sitzt. Das Unternehmen residiert in Plantation, einem kleinen Ort in Florida. Dort wird in einer ehemaligen Motorola-Fabrik an den ersten Prototypen der Leap-Brille gebastelt, die eines Tages das Smartphone ersetzen soll. Weitere Zweigstellen gibt es in Austin, Seattle und Neuseeland.

In Austin arbeiten rund 50 Mitarbeiter am optischen System und neuen Displaytechnologien. Ausgangspunkt für das Austin-Büro war vor zwei Jahren das Startup Zebra Imaging, das sich mit der Darstellung Hologramm-ähnlicher Abbildungen beschäftigt. Laut dem Magic-Leap-Manager Brian Wallace wird hier das eigentliche Geheimrezept des Unternehmens erforscht.

In Seattle entsteht ein Kreativzentrum unter Leitung des Sci-Fi-Autoren Neal Stephenson, der als Chef-Futurist bei Magic Leap eingestellt ist. Er liefert die visionäre Vorlage, die App-Entwickler in Code übersetzen sollen. Stephenson ist unter anderem bekannt für seinen Roman “Snow Crash”, der den Begriff des Metaverse für eine virtuelle und am Computer erstellte Zwischenwelt prägte. In Neuseeland kooperiert Magic Leap mit Weta Workshop, dem Special-Effects-Unternehmen des “Herr der Ringe”-Regisseurs Peter Jackson.



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