Realfilm, gerenderte Animationen, computergenerierte Welten – all das gibt es schon für die VR-Brille. Neu ist die Stop-Motion-Animation “Mad God” in 360-Grad. Die überzeugt mit bizarrer Optik und groteskem Humor.

Das kurze Video ist eine der ersten 360-Grad-Produktionen, die komplett auf Stop-Motion-Aufnahmen setzen. Diese sind in stereoskopischem 3D gefilmt und im Gegensatz zu vielen anderen VR-Videos gestochen scharf. Die kurze Geschichte wurde von Grund auf für eine 360-Umgebung konzipiert und die Figuren sind herrlich grotesk.

Mad God ist ab sofort kostenlos über die Content-Plattform “Transport” von Wevr verfügbar, die man im Oculus Store und bei Steam herunterladen kann. Die Story orientiert sich an einer gleichnamigen Kurzfilmreihe.

Bei der Stop-Motion-Filmtechnik wird Bewegung erzeugt, indem einzelne Bildaufnahmen von eigentlich unbewegten Motiven aneinandergereiht werden – das Prinzip des Daumenkinos angewandt auf eine Filmproduktion. Berühmte Filme der 80er-Jahre wie Terminator, Star Wars Episode IV bis VI oder Kampf der Titanen setzten die spezielle Filmtechnik ein, um aufwendige Spezialeffekte zu erzeugen. Die Stop-Motion-Animationen wurden über die Jahre durch am Computer gerenderte Szenen ersetzt. Wenn sie dennoch zum Einsatz kommen, haben sie meist einen ganz besonderen Charme.

Der Macher von Mad God arbeitet auch am Star-Wars-Holochess

Apropo…

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