Das französische Unternehmen Flyview bietet virtuelle Jetpack-Ausflüge über die Dächer von Paris an. Dafür wurde eigens ein Jetpack-Simulator konstruiert.

Die VR-Erfahrung von Flyview besteht aus zwei Komponenten: Eine mit sieben 360-Grad-Kameras ausgerüstete Drohne zeichnete die Luftaufnahmen von Paris auf. Besucher sehen diese als 360-Grad-Video mit HTC Vive an.

Ein mechanischer Jetpack-Simulator liefert die zum Video passenden Bewegungen: Besucher stellen sich dafür auf eine Art Trittbrett, das von mit der VR-Erfahrung synchronisierten Motoren bewegt wird. Simuliert werden der Start des Jetpacks, Stops für Panorama-Ansichten, seitliche Flugmanöver und Landungen neben einer Sehenswürdigkeit.

Jeder Besucher erlebt einen individuellen Flug zu den bekanntesten Ausflugszielen in Paris wie dem Eifelturm oder Notre-Dame. Flyview verspricht detaillierte Nahaufnahmen der Sehenswürdigkeiten, die in dieser Form erstmals von der Stadt Paris genehmigt wurden.

Aufnahme aus der Entwicklungsphase des Jetpack-Simulators. Bild: Flyview

VR-Übelkeit nein, Höhenangst ja

Die Synchronisierung von Sicht und Bewegung – anders als bei VR-Brillen für Zuhause – soll laut Flyview für “den Großteil der Besucher” VR-Übelkeit ausschließen. Personen mit Höhenangst rät das Unternehmen allerdings vom virtuellen Jetpack-Flug ab.

Die ungewöhnliche VR-Attraktion eröffnete am 31. März in Paris. Laut Flyview ist die erste Jetpack-Halle mit 50 Jetpack-Simulatoren eine der weltweit größten Virtual-Reality-Installationen. Die Geräte wurden in Frankreich entworfen und gebaut.

Über 100 Personen sollen in den letzten drei Jahren an der Umsetzung des Projekts beteiligt gewesen seien. Finanziell wird es von Investoren unterstützt. Die Betreiber möchten weltweit expandieren und suchen nach möglichen Franchise-Partner.

Ein Flug dauert rund 13 Minuten, dafür werden 15 Euro fällig. Die Attraktion ist täglich geöffnet, Tickets können über die offizielle Webseite gebucht werden.


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