In London startete am Freitag “The War of the Worlds: The Immersive Experience”, das immersives Theater und Virtual Reality verbindet.

Die Theatererfahrung ist von H.G. Wells’ Sci-Fi-Roman Krieg der Welten aus dem Jahr 1898 inspiriert, in dem technisch überlegene Marsianer das Vereinigte Königreich angreifen. Die Imperalismuskritik wurde viele Male adaptiert: Man denke an Orson Welles’ berühmtes Radiohörspiel, die Kinoverfilmungen sowie Jeff Wayne’s gleichnamiges Musical aus dem Jahr 1978. Auf letzterem beruht das am Wochenende in London gestartete Theaterspektakel.

Die Vorstellungen finden in der alten Metallbörse im Herzen Londons statt. Das Theatererlebnis erstreckt sich über 2.000 Quadratmeter und mehrere Stockwerke: Besucher interagieren mit Schauspielern und werden mit der VR-Brille durch Szenen geleitet, in denen sie Zeuge der Zerstörung Londons werden und vor den Außerirdischen fliehen müssen.

Virtuelle Raum- und Zeitdehnung

“Virtual Reality ist wie eine Zeitmaschine und ein Teleporter im gleichen Raum”, sagt Kreativdirektor Carl Guyenette gegenüber CNET. Die Technologie soll die Wahrnehmung der Besucher beeinflussen: Räumliche und zeitliche Distanzen sollen mittels VR größer und die Besucher kleiner wirken, wenn sie vor den turmhohen Kriegsmaschinen der Marsianer und den Ruinen Londons stehen.

In einer Szene setzen sich Zuschauer mit der VR-Brille in ein Holzboot, das passend zur Simulation mechanisch bewegt wird: In der Virtual Reality finden sie sich auf einem britischen Schiff wieder, das von einer marsianischen Kriegsmaschine angegriffen wird. In einer anderen Szene werden Hitze, Gerüche und Kanonenfeuer simuliert. Die Besucher sehen sich gegenseitig als Avatare und sind virtuell wie Londoner Bürger des viktori…

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