Der ganz große Hype um Virtual Reality ist erst mal vorbei. Im zweiten Jahr wird sich zeigen, wie reif die Branche ist und ob Investoren den drohenden Liebesentzug aushalten.

Kabetec VR-Brille

Vor rund einem Jahr markierte der beinahe zeitgleiche Marktstart von Oculus Rift und HTC Vive den Beginn einer Ära: hochwertige Virtual Reality für den Massenmarkt. Ein Jahr später wissen wir, dass der nicht unbedingt auf die Ankunft der VR-Brillen gewartet hat.

Insbesondere um Mobile-VR hat sich eine große Blase gebildet. Googles drohender Daydream-Flop könnte ein erstes Anzeichen dafür sein, dass die bald platzt. Allerdings hat der Google-Konzern beim Launch von Daydream VR fast alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte.

Samsungs Gear VR läuft dank Oculus-Unterstützung deutlich besser. Allerdings sind Anwendungsszenarien und Nutzungsdauer kritisch zu hinterfragen.

Trotz geringer Verkaufszahlen ein Erfolg

Dieser Entwicklung zum Trotz ist es angemessen, das erste Jahr der Virtual Reality als großen Erfolg zu werten. Die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit war enorm. Investoren steckten Milliarden in Unternehmen und Startups. Viele große Tech- und Medienevents und ganze Branchen widmeten sich in irgendeiner Form der virtuellen Realität.

Bei vielen Unternehmen steht Virtual Reality weit oben auf der Agenda, entweder weil sie selbst produzieren oder mit der Technologie experimentieren. Private Nutzer sind größtenteils zufrieden mit der Unterhaltung, die sie für ihr Geld bekommen.

Richtig viel Sahnetorte also für all jene Branchenvertreter, die von Anfang an dabei waren.

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