Horizon Worlds Update 165: Meta führt Speicherlimit ab Juli ein

Horizon Worlds Update 165: Meta führt Speicherlimit ab Juli ein

Achtung, VR-Weltenbauer:innen: Ab Juli 2024 gilt in Horizon Worlds ein neues Speicherlimit von 6 GB pro Welt. Wir verraten euch, was ihr dabei beachten müsst.

FAKTEN

Horizon Worlds, die soziale VR-Plattform von Meta, hat Version 165 veröffentlicht. Das Update bringt einige Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit, darunter die Möglichkeit, mehrere Personen gleichzeitig in eine andere Welt einzuladen, anstatt sie einzeln einladen zu müssen.

Außerdem gibt es Aktualisierungen bei der Durchsetzung von Weltenspeicherlimits, um Abstürze der App zu vermeiden, sowie ein neues Echtzeit-Performance-Metrik-Tool für Ersteller:innen.

Ab dem 12. Juli 2024 gilt für alle Welten das neue Speicherlimit von 6 GB. Wenn eine Welt dieses Limit überschreitet, können Ersteller:innen keine zusätzlichen Objekte und Assets mehr hinzufügen oder ihre Welt veröffentlichen. Meta empfiehlt Ersteller:innen sicherzustellen, dass auch ihre bereits veröffentlichten Welten innerhalb dieser Grenze liegen.

Das neue Echtzeit-Performancemetrik-Tool soll Ersteller:innen dabei helfen, den Speicherverbrauch ihrer Welten zu verstehen und die Performancemetriken im Bau- und Besuchermodus sowie die Gesamtframerate der Welt und die Metriken, die sich darauf auswirken, anzuzeigen.

Zudem wurden einige Fehler behoben, wie weiße statt schwarze Icons für die Kameratasten und ein Fehler, der dazu führen konnte, dass Elemente, die beim Start der Welt erzeugt wurden, nicht ihren Abschluss-Callback auslösten.

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KONTEXT

Horizon Worlds wird immer beliebter

In einer Telefonkonferenz mit Investoren verriet Mark Zuckerberg, dass Horizon Worlds mittlerweile zu den Top 10 der meistgenutzten Apps auf Quest gehört. „Horizon wächst schnell“, sagte er und kündigte eine „aufregende Roadmap“ an. In diesem Jahr wolle sich Meta sowohl auf die Entwicklung der mobilen Version als auch der VR-Version von Horizon konzentrieren.

Im vergangenen Jahr hat Meta eine Reihe hochwertiger Eigenproduktionen für die Plattform veröffentlicht, darunter Super Rumble, Citadel und Shootball, und eine Beta für eine mobile und eine Web-Version von Horizon Worlds gestartet.

Trotz grafischer Schwächen und Internet-Scherz über die Comic-Avatare dürften die steigenden Nutzerzahlen auch darauf zurückzuführen sein, dass Meta das eigene Proto-Metaverse immer stärker in die Quest-Oberfläche integriert. So wurde der Explore Feed vor einigen Monaten in „Horizon Feed“ umbenannt, der Horizon Worlds Destinationen anbietet und nicht deaktiviert werden kann.

Horizon Worlds startete im Dezember 2021 in den USA und Kanada und wird seitdem langsam in andere Länder ausgerollt. Deutsche Quest-Nutzer:innen warten immer noch auf den Zugang zur Metaverse-Plattform von Meta.

Quellen: meta.com