Entwickler schufen zusammen mit der englischen Polizei eine Hololens-App, mit der Kriminalbeamte Tatorte in 3D einscannen und Spuren digital sichern können. Kollegen können die Ermittlungsarbeit von der Polizeistation aus mitverfolgen und unterstützen.

Die Spurensicherung kann über Erfolg oder Misserfolg polizeilicher Ermittlungen entscheiden. Entwickler des Microsoft-Partners Black Marble arbeiteten eng mit den Polizeibehörden der englischen Grafschaft Bedfordshire zusammen, um den die Ermittlungsarbeit ins digitale Zeitalter zu überführen.

Mit Hololens können Kriminalbeamte an Tatorten Spuren und Beweisstücke mit virtuellen Markierungen versehen und sie mit der AR-Brille um Fotografien, Videoaufnahmen oder Audiokommentare ergänzen, die digital eingeblendet werden. Zudem kann der Tatort mit Hilfe der Tiefensensoren in 3D eingescannt und mit den gesammelten Spuren zusammen abgespeichert werden. Zurück in der Polizeiwache, können sich Beamte virtuell an den digitalisierten Tatort zurückversetzen.

Ortsunabhängige Kollaboration

Die App ermöglicht zudem eine Zusammenarbeit über Distanzen hinweg. Während Ermittler den Schauplatz eines Verbrechens untersuchen, können sich Mitarbeiter in der Polizeistation mit Hilfe eines Windows-Geräts oder einer Hololens in die Ermittlungen einschalten, auf gesammeltes Beweismaterial zugreifen und die Ermittler unterstützen. Eine Karte zeigt die Lage des Tatorts, den Standort von Polizeibeamten und aktuelle Ereignisse, sodass die Polizisten stets Überblick über die aktuelle Situation haben.

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