Auf der CES stellten Google und Lenovo die Daydream-Brille Mirage Solo vor: das voraussichtlich erste autarke Gerät mit räumlichem Tracking, das im Westen erscheint. Der US-Blog Road to VR hat die VR-Brille ausprobiert.

Das Gerät hat ein einzelnes LC-Display mit einer Auflösung von 2.560 mal 1.440 Bildpunkten verbaut und bietet keine mechanische Anpassung des Augenabstands. Das Sichtfeld liegt laut Lenovo bei 110 Grad und ist mit stationären VR-Brillen wie HTC Vive und Oculus Rift vergleichbar.

Als Prozessor kommt Qualcomms Snapdragon 835 zum Einsatz, der auch im Samsung Galaxy S8 verbaut ist. Da im Gehäuse mehr Platz ist als in einem Smartphone, besitzt die VR-Brille einen größeren Akku, der laut Lenovo rund sieben Stunden durchhalten soll.

Angenehm zu tragen, klares Bild

Mirage Solo gehört mit 645 Gramm zu den Schwergewichten unter den VR-Brillen. Zum Vergleich: Playstation VR wiegt 610 Gramm und Oculus Rift und HTC Vive (neueste Revision) 470 Gramm. Dass das Gerät so schwer ist, hat seine Gründe: Im Gehäuse ist bereits alle Elektronik verbaut, sodass kein Smartphone oder PC als Zuspieler benötigt wird.

Road to VR schreibt, dass die VR-Brille trotz des hohen Gewichts “recht angenehm” zu tragen ist, da das Gerät wie bei Playstation VR auf der Stirn ruht. Der VR-Brille täte jedoch etwas mehr Gegengewicht im hinteren Teil der Kopfhalterung gut, meint der Tester.

Das Bild sei sehr klar und frei von Artefakten, der Fliegengittereffekt minimal. Trotz der Bildwiederholrate von 75 Hertz konnte der …


MIXEDCAST #172: Half-Life: Alyx und Oculus Link Test | Alle Folgen


Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.