Gegen Metaverse-Stress: Meta startet Cross-App-Blocker

Gegen Metaverse-Stress: Meta startet Cross-App-Blocker

Das Metaverse soll sich aus vielen Welten zusammensetzen, schlecht benehmen kann man sich in allen. Meta arbeitet an einem Gegenmittel.

Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Gegen „unangenehme soziale Erfahrungen“ in VR-Apps möchte Meta mit der „Blocking API“ vorgehen: Über die Programmierschnittstelle können Studios über Apps hinweg einmal eingerichtete Blockierungen übernehmen und aufrechterhalten.

Cross-Ghosting im Metaverse

Nutzer und Nutzerinnen von Metas Oculus-Plattform können innerhalb von Metas-Ökosystem Profile anderer Nutzer:innen blockieren, wenn sie sich durch diese belästigt fühlen – oder einfach kein Interesse an ihnen haben.

Die Blocking API ermöglicht eine App-Blockierung auf Plattformebene: Eine Blockierung greift in allen Apps, die die Blocking API integriert haben.

Beispiel: Blockiere ich eine Person bei Horizon Worlds, könnte sie mir anschließend auch nicht mehr in Rec Room über den Weg laufen – falls das Rec-Room-Studio die Blocking API verwendet.

Blockierte Personen werden über die Blockierung informiert. Sie können die blockierende Person dann nicht mehr als Freund oder Freundin hinzufügen. Einen möglichen früheren Eintrag auf der Freundesliste entfernt das System automatisch.

logo
  • checkMIXED.de ohne Werbebanner
  • checkZugriff auf mehr als 9.000 Artikel
  • checkKündigung jederzeit online möglich
ab 2,80 € / Monat
logo

Außerdem kann die blockierte Person keine Nachrichten oder Einladungen zu Events, Spielen oder Partys mehr an die blockierende Person senden. Auch der Einblick ins Aktivitätsprofil oder die Suche nach dem Profil ist nicht mehr möglich.

Empfohlener Beitrag

Avatare spielen und jubeln in einem neonleuchtenden virtuellen Raum
Meta startet ins Metaverse: So urteilen erste Tester
Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Meta appelliert an Studios

Falls eine VR-App schon ein eigenes Blocksystem nutzt, bietet Meta Sperrdaten der Blocking API an, mit denen Entwickelnde ihre eigene Liste aktualisieren können. Meta überprüft Blockierungen nicht manuell und blockierte Nutzende müssen über den Block hinaus nicht mit weiteren Maßnahmen rechnen. Ein Block kann durch die blockierende Person rückgängig gemacht werden.

Bei der Vorstellung der Blocking API legt Meta den VR-Entwicklungsstudios nahe, die Schnittstelle in ihre Software zu integrieren. Die Blocking API schaffe „Kontinuität und Vertrauen“ in die Meta-Community.

„Indem Sie die Integrität Ihrer App verbessern, tragen Sie zu einem sicheren und gesunden VR-Ökosystem und zu einer verbesserten Erfahrung für alle bei. […] Vielen Dank, dass Sie die Integrität Ihrer Anwendung in den Vordergrund stellen“, schreibt Meta.

Quellen: Oculus Developer Platform

Empfohlene Beiträge