Forscher der Universität von Tokyo könnten an sowas wie dem Bildtelefon der Zukunft arbeiten, indem sie visuelle und haptische Informationen übertragen.

Als Kind erschien mir ein Telefonat, bei dem man sich gegenseitig anschauen kann, wie eine Szene aus einem Sci-Fi-Film. Heute ist das Standard. Ich persönliche nutze mein Bildtelefon selten, aber es ist vorteilhaft, wenn man sich bei beruflichen Gesprächen in die Augen schauen kann. Privat hinterlässt es ein komisches Gefühl: Ich höre und sehe eine mir vertraute Person, kann sie aber nicht anfassen, die Hand schütteln oder sie umarmen. Forscher der Universität von Tokyo wollen das in Zukunft ermöglichen, indem sie visuelle und haptische Reize kombinieren.

Das interaktive System, das irgendwann Berührung auf weite Entfernung möglich machen soll, nennt sich Haptoclone. Der Name setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern “haptic”, also der Tastsinn, und “optical clone”, was auf Deutsch visuelle Kopie bedeutet. Das System der Japaner vereint diese beiden Aspekte: Es produziert ein Hologramm-ähnliches Abbild, das mitten in der Luft Berührungsreize erzeugt – also angefasst werden kann. Zwei Personen können sich in die Augen schauen und mit bl0ßen Händen berühren, ohne sich dabei gegenüberzustehen.

Haptoclone Boxen mit API und Ultraschall-Sensoren.

Aufbau der Hapt…


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