Die Telepräsenz ist die Killer-App der Virtual Reality, glaubt Facebook-Chef Marc Zuckerberg.

Kabetec VR-Brille

Von Nachkaufdissonanzen keine Spur: Auch mehr als zwei Jahre nach der Übernahme von Oculus VR ist Facebook-Chef Marc Zuckerberg fest vom Potenzial der Virtual Reality überzeugt. Auf einer Frage-Antwort-Runde in Rom verspricht er dem Publikum, dass die virtuelle Realität insbesondere im sozialen Bereich ihr Potenzial entfalten wird.

“Virtual Reality und Augmented Reality werden die sozialsten Plattformen überhaupt”, sagt Zuckerberg. Die aktuelle Computertechnologie und Smartphones seien zwar toll und funktional, aber noch nicht die Endstation und würden daher über kurz oder lang abgelöst werden. Bei dem Zeithorizont für diese Ablösung bleibt Zuckerberg gewohnt vage. Fünf bis zehn Jahre solle es dauern, bis VR-Technologie im Mainstream ankomme, “wahrscheinlich eher zehn Jahre, damit es jeder nutzt”.

“VR funktioniert wie das Gehirn”

Die Sache, die Virtual Reality von allen anderen Medien unterscheidet, ist laut Zuckerberg die Fähigkeit zur Telepräsenz, also das Gefühl, wirklich an einem anderen Ort zu sein. “Virtual Reality ist so programmiert, dass sie funktioniert wie das Gehirn. Man schaut sich um und fühlt sich präsent.” Zuckerbergs Vision: Menschen, die örtlich getrennt sind, sollen sich in VR treffen und gemeinsam Zeit verbringen können. “Meine Tochter ist gerade in Kalifornien und ich vermisse sie. Wenn ich mich jetzt so fühlen könnte, als wäre ich direkt bei ihr, dann wäre das eine sehr mächtige soziale Erfahrung.”

Der Augmented Reality traut “Zuck” ebenfalls Großes zu, auch wenn er nicht davon ausgeht, dass wir bald mit Datenbrillen auf der Nase herumlaufen. Vielmehr soll sich die neue Technologie nahtlos in das Smartphone integrieren. Überhaupt sei er nur nach Rom gekommen, um ein seltenes Pokémon zu finden, scherzt Zuckerberg.

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