Das australische Unternehmen Euclideon will mit farbenfrohen, interaktiven Hologramm-Tischen den Spielhallenmarkt beleben.

Kabetec VR-Brille

Damit Euclideons Hologramm-Spieltische dreidimensional zum Leben erwachen, tragen die Spieler eine herkömmliche 3D-Brille, wie man sie aus dem Kino kennt. Sie wird über zwei seitliche Marker von einem Trackingsystem räumlich erfasst.

Die Technologie in dem Spieltisch ist eine Variante sogenannter Cave-Systeme (Cave Automatic Virtual Environment): Schon seit den frühen 90ern werden die Höhlen speziell von Forschern und Ingenieuren eingesetzt, um 3D-Inhalte räumlich statt flach am Monitor darzustellen. Euclideon selbst betreibt in Australien Standort-Entertainment mit Cave-Systemen.

Einfach ausgedrückt funktioniert eine Cave wie eine begehbare VR-Brille: Mit den Daten des Trackingsystems werden Beamer-Projektionen im Verhältnis zur Position und Kopfhaltung des Brillenträgers dreidimensional dargestellt. Das Tischdisplay sendet ein Bild pro Auge und erzeugt so einen starken 3D-Effekt, der die Grafiken wie Hologramme und räumlich wirken lässt.

Richtige Hologramme sind es natürlich nicht, die würden frei im Raum stehen – die Technologie dafür existiert nicht. Schaut man das Tischdisplay ohne 3D-Brille an, sieht man nur bunten Farbmatsch.

Für Zuschauer etwas langweilig - der Holo-Tisch ohne 3D-Brille. Bild: Euclideon

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