Virtual Reality kann potenziell nicht nur schwer zugängliche Orte begehbar machen, sondern auch Orte, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Zum Beispiel die eisige Oberfläche des Planeten Pluto.

Kabetec VR-Brille

Dass die New York Times auch beim Thema Virtual Reality eine der führenden Medienmarken ist, ist unter VR-Enthusiasten wohlbekannt. Kein Wunder, in Zeiten des Medienwandels gehört der NYT-Verlag weltweit zu den wenigen, die das nötige Spielgeld haben, um sich derartige Experimente zu gönnen.

In der NYT-VR-App gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an kostenlosen VR-Experimenten aus allen Genres zu bestaunen, darunter sowohl komplett gerenderte VR-Erfahrungen als auch gefilmte 360-Videos. Besonders positive Reaktionen gab es auf die 360-Doku “The Displaced”, die zusammen mit einer Million Cardboard-Brillen an Abonnenten verschenkt wurde. Laut eigenen Angaben verdient die NYT mittels Sponsoring und Werbung sogar Geld an den VR-Inhalten.

Virtuelle Reise auf den Pluto

Das neuste VR-Projekt “Seeking Pluto’s Frigid Heart” ist eine 360-Reise auf die Oberfläche einer virtuellen Rekonstruktion des Planeten Pluto, die auf Originaldaten der Raumsonde “New Horizon” basiert. Die NYT promotet den Launch der neuen VR-Doku mit weiteren 300.000 kostenlosen Pappbrillen, die an digitale Abonnenten verschickt werden.

Das kurze Erklärstück ist aufwendig produziert, zeigt teils eindrucksvolle Bilder aus einer fremden Welt, scheitert aber letztlich an der üblichen Cardboard-Krankheit: Mangelnde Bildqualität. Googles Pappschachtel bleibt das Daumenkino der virtuellen Realität und beeindruckt höchstens VR-Laien.

Bleibt zu hoffen, dass Googles neues Daydream-VR-Projekt bald Abhilfe schafft und Mobile-VR…

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