Vergangenen Dezember gab die Khronos Group bekannt, dass sie an einem offenen Standard für Virtual und Augmented Reality arbeitet, um der Fragmentierung des jungen Marktes entgegenzuwirken. Nun hat dieser Standard einen offiziellen Namen erhalten: OpenXR.

Die Khronos Group ist ein Konsortium der IT-Industrie, zu denen unter anderem Google, Microsoft, Intel, Nvidia und AMD, aber auch Valve, Sony und Oculus VR gehören. HTCs Vive-Tochtergesellschaft will dem Konsortium demnächst ebenfalls beitreten. Das Ziel des im Jahre 2000 gegründeten Zusammenschlusses ist es, offene Industriestandards zu entwickeln, um das Wachstum des Markts zu fördern.

Derzeit haben VR-Plattformen wie SteamVR und Oculus Home noch ihre eigene Programmierschnittstelle. Wollen Entwickler ihre VR-Anwendungen für mehrere Plattformen herausbringen, müssen sie sich zuerst in die verschiedenen Schnittstellen einarbeiten und ihre Software dementsprechend anpassen. Das kostet Zeit und Geld.

Eine Grafik der neuen OpenXR-Arbeitsgruppe zeigt schematisch die Fragmentierung vor einer Standardisierung der Programmierschnittstellen:

OpenXR_Vor_Standardisierung

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