Clay Bavor, Googles VR-Chef, stellte am 4. Oktober Daydream View vor, Googles Referenzdesign für eine mobile VR-Brille. Was braucht es, damit Virtual Reality im Mainstream ankommt und inwiefern trägt Google mit Daydream dazu bei? Dazu hat sich Bavor nun in einem Interview geäußert.

Kabetec VR-Brille

Verfechter der mobilen Virtual Reality haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen das neue Medium zugänglicher machen. Die virtuelle Realität soll von jedem, jederzeit und überall betreten werden können. Damit das gelingt, muss die Einstiegshürde so niedrig wie möglich sein.

Dies ist nur mit mobilen VR-Brillen wie Samsung Gear VR oder Googles Daydream View möglich. “Du lässt dein Smartphone hineinfallen und du bist drin”, so Clay Bavor gegenüber Upload VR. “Es gibt keine zwölf Schritte, die man durchlaufen, Dinge, die man anschließen und Räume, in die man gehen muss, bevor man VR benutzen kann.”

Der Zugang zu VR für jedermann

Der Erfolg von technischen Geräten beruhe darauf, dass sie einfach zu gebrauchen seien. “Meine Hoffnung ist, dass die Geräte häufiger genutzt werden und dass die Leute sich nicht den Kopf darüber zerbrechen müssen, wie sie in die virtuelle Realität kommen”, sagt Bavor.

Es müsse ein Punkt erreicht werden, bei dem ganz gewöhnliche Leute sagen: “Oh, das will ich mir in VR ansehen.” Bavor glaubt, dass sogar lokale VR-Anwendungen möglich seien und beschreibt eine Anwendung, bei der eine Gruppe von Freunden virtuelle Reisen an real existierende Orte unternimmt- gemeint ist die VR-Adaption von Google Streetview.



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