Vor 16 Jahren sank das russische Atom-U-Boot Kursk in der Barentsee. Keines der 112 Besatzungsmitglieder überlebte. Ein polnisches Studio verarbeitet die tragischen Ereignisse in einem Spiel. Nun kündigten die Entwickler an, dass der Titel VR-Unterstützung bekommt.

Kabetec VR-Brille

In “Kursk” schlüpfen Spieler in die Rolle eines US-Spions, der als russischer Offizier getarnt, an einer Marineübung des U-Boots teilnimmt. Das Ziel des Agenten: An streng geheime Informationen über einen Torpedotyp zu kommen, der auf Basis einer neuen Technologie entwickelt wurde.

Der Titel spielt nicht allein in der Kursk. Bevor man das U-Boot betritt, besucht man eine Reihe von Orten, darunter ein luxuriöses Moskauer Hotel und die geschlossene russische Militärsiedlung Widjajewo, den Heimathafen des U-Boots.

Über die Spielmechanik ist nicht viel bekannt. Die Entwickler beschreiben Kursk als ein Adventure mit Elementen des Schleich- und Survival-Genres, das man aus der Ego-Perspektive erlebt. Besonderen Wert legt das Studio auf die Geschichte: Die Entwickler wollen die Ereignisse möglichst faktentreu rekonstruieren und sprechen in diesem Zusammenhang von einem “dokumentarischen Spiel”.

Unterstützung für 4K-Brillen geplant

Das erstaunt insofern, als die Ursache des Unglücks nicht zweifelsfrei geklärt ist und die Ereignisse an Bord der Kursk nur teilweise rekonstruiert werden konnten. Die Agentengeschichte ist zudem fiktiv und dient der erzählerischen Rahmung.

Das Spiel wurde im Frühjahr 2015 für PC, Mac, Playstation 4 und Xbox One angekündigt und sollte in der zweiten Hälfte 2017 erscheinen. Bei Facebook veröffentlichten die Entwickler neue …

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