Auf dem Sundance Filmfestival sprach Ramzi Haidamus, Präsident von Nokia, über die Beweggründe des Unternehmens mit der VR-Kamera OZO in den VR-Markt einzusteigen. 

Die Tage, in denen Nokia den Handymarkt dominierte, sind lange vorbei. Die Smartphone-Sparte samt Geräten wie der Lumia-Serie wurde 2014 für sieben Milliarden US-Dollar an Microsoft verkauft. Danach hat sich Nokia neu erfunden: Wurde das finnische Unternehmen einst von neuen Entwicklungen und Trends der mobilen Industrie, die sie lange Zeit aufbauten und mit ihren Geräten prägten, überrollt, streben die Finnen jetzt nach einer Führungsposition in einem neuen Markt: 360°-Kameratechnologie für die wachsende Virtual-Reality-Branche.

“Wir hatten einige Projekte mit Augmented Reality. Wir hatten ein paar Projekte mit Kameras. Wir hatten Projekte im Bereich VR-Brillen. Wir hatten, sozusagen, Projekte im ganzen Ökosystem. Unsere Entscheidung am Ende war eine Kombination aus: Wie gut ist unsere Technologie, wie gut können wir unsere Marke schützen und in welchem Bereich können wir möglichst schnell am Markt sein”, sagt Ramzi Haidamus gegenüber Engadget.

Der Markt für VR-Brillen schien bereits gut besetzt. Anstatt mit Unternehmen wie Oculus, Sony und HTC zu konkurrieren, entschied sich Nokia daher in den Produktionsvorgang einzusteigen. “Die Entscheidung eine VR-Kamera statt einer VR-Brille zu entwickeln fiel uns leicht, denn die VR-Brille wird wahrscheinlich schnell zur Massenware”, so Haidamus.

Ozo schafft neue Produktionswege für VR-Filmemacher

Ramzi Haidamus, Nokia

Als Künstler möchtest du eine Verbindung zwischen dem Zuschauer und deiner Geschichte schaffen. Ozo schafft Empathie, wei…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Alles über Oculus Quest 2 | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.