In China fährt ein Bestattungsinstitut eine ungewöhnliche Promoaktion: Es lässt die Menschen virtuell sterben.

Jeder Mensch sieht sich im Verlaufe seines Lebens mit dem Tod konfrontiert, er verängstigt und fasziniert zugleich. Doch wer spricht schon über das eigene Lebensende – oder denkt gerne darüber nach?

Eine Virtual-Reality-Erfahrung des Badoshan Bestattungsinstituts in Beijing soll den Tod enttabuisieren, indem sie ihn erfahrbar macht. Besucher am Tag der offenen Tür konnten mit der VR-Brille eine detaillierte Sterbereise antreten, berichtet China Daily: Vom Anfall am Arbeitsplatz über den Abtransport im Krankenwagen samt fehlgeschlagener Rettungstat bis zum Eintritt ins Jenseits.

Die VR-Erfahrung soll den Menschen nicht das frühzeitige Abtreten schmackhaft machen – was ja durchaus auf das Geschäftsmodell eines Bestattungsinstitutes einzahlen würde. Im Gegenteil, sie soll laut eines Angestellten die Liebe zum Leben fördern. Einige Ausschnitte der VR-Erfahrung gibt es hier zu sehen.

Faszination virtuelles Sterben

Es ist nicht das erste Mal, dass mit der VR-Brille das Sterben simuliert wird: Gegner von lebensverlängernden Maßnahmen in Krankenhäusern veranschaulichen mit der VR-App “When we die”, wie ein friedvolles Ableben umgeben von vertrauten Personen aussehen könnte.

Nicht ganz gestorben wird bei einer V…



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