Cabinet of Curiosities: Eine VR-Wunderkammer, die ihresgleichen sucht

Cabinet of Curiosities: Eine VR-Wunderkammer, die ihresgleichen sucht

Cabinet of Curiosities ist eine für Virtual Reality gestaltete Wunderkammer mit hunderten per Fotogrammetrie digitalisierten raren und wundersamen Objekten.

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Die sogenannten Kuriositätenkabinette gehen aufs 14. Jahrhundert zurück und stellen eine frühe Form des Museums dar, die seltene und sonderbare Objekte unterschiedlichster Art, Herkunft und Bestimmung sammeln und ausstellen.

Der US-Künstler Robert Morris arbeitet an einer Wunderkammer, die eigens für Virtual Reality entwickelt wird. VR-Nutzende können sich in ihr frei bewegen, die wundersamen Objekte in die Hand nehmen und aus der Nähe betrachten. Jede Schublade und jede Vitrine lässt sich öffnen und erforschen.

Der Raum ist im Stil der viktorianischen Ära gestaltet und vollgepackt mit realen und seltenen Ausstellungsstücken aus aller Welt, die Morris fotorealistisch digitalisierte. Die Objekte, die aus seiner privaten Sammlung oder Museen stammen, sollen so detailliert sein, dass es sich lohnt, sie mit einer virtuellen Lupe zu untersuchen.

Das VR-Kabinett entstand während der Pandemie

Morris arbeitet seit 25 Jahren erfolgreich als Künstler. Sein Spezialgebiet sind Kunstzeichnungen, visuelle Spezialeffekte, 3D-Druck, Fotogrammetrie und Virtual Reality.

Die Arbeit am Cabinet of Curiosities begann während der Pandemie. Morris experimentiert seit zehn Jahren mit Fotogrammetrie und hatte die Idee, die digitalen Gegenstücke seiner persönlichen Sammlung in einem VR-Raum zu präsentieren. Nach und nach kamen Objekte weiterer Sammlungen hinzu.

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Mit Virtual Reality werden sie einem größeren Publikum zugänglich und zugleich in digitaler Form für die Nachwelt erhalten. „Diese Erfahrung richtet sich an Künstler und Naturforscher, die diese aus der ganzen Welt gesammelten Kuriositäten nun jederzeit bequem von zu Hause aus betrachten können“, schreibt Morris.

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Das Museum soll weiter wachsen

Die VR-Erfahrung soll im Laufe des Jahres bei Steam erscheinen und nach und nach um neue Objekte sowie neue Interaktionsformen erweitert werden. VR-Nutzende werden jedes einzelne Ausstellungsstück in die Hand nehmen und mehr über dessen Herkunft und Zweck erfahren können, verspricht Morris.

Wer mehr über den Künstler erfahren möchte, kann seine Internetseite besuchen. Ein Discord-Server zum Projekt steht ebenfalls schon bereit. Cabinet of Curiosities kann man ab sofort bei Steam auf die Wunschliste setzen.