Der VR-Markt ist klein und braucht neue Monetarisierungsmodelle. Das Startup Virtuleap versucht es mit Werbung und entwickelt einen Algorithmus, der präzise auswertet, was Nutzer in VR- und AR-Anwendungen betrachten. Entwickler sollen das Tool spielend leicht in ihre Software implementieren und mit Produktplatzierung zukünftig etwas dazuverdienen können. Das Unity SDK ist ab sofort erhältlich.

Virtuleap möchte einen industrieweiten, metrischen Standard für Blickauswertung in Virtual und Augmented Reality etablieren, den sogenannten GAR-Wert (Gaze-At-Ratio). Er berücksichtigt Variablen wie die Größe und Distanz des Objekts, die Blickverweildauer, den Betrachtungswinkel und ob sich andere Gegenstände in der Nähe befinden (siehe Titelbild). Der hieraus errechnete GAR-Wert soll objektiv zeigen, wie viel Aufmerksamkeit ein bestimmtes Objekt in einer 3D-Szene bekommt.

Die GAR-Statistiken werden in Echtzeit auf eine Onlineplattform hochgeladen, die Entwicklern und Werbern als Analysewerkzeug dient. Dort kann man anhand von Zahlen auf einen Blick sehen, welchem Objekt die meiste Aufmerksamkeit zuteil wurde: der Coca-Cola-Dose, dem Huawei-Smartphone oder dem Ikea-Möbel. Die Implementierung in neue oder bestehende Apps zeigt Virtuleap in einem Youtube-Video (siehe unten).

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Monetarisierung und A/B-Testing

Virtuleap nennt zwei Hauptanwendungsszenarien. Das erste ist Monetarisierung: Entwickler haben neben dem Softwareverkauf eine zusätzliche Einnahmequelle durch Produktplatzierung und können dank des GAR-Werts objektiv zeigen, wie vie…

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