Der Autor Charlie Brooker ist unter anderem bekannt für die Science-Fiction-Serie “Black Mirror”. Mit Playstation VR klinkt er sich erstmals in die Virtual Reality ein, über die er kurz zuvor noch für seine Serie geschrieben hat.

“Playtest” heißt die Episode von Black Mirror, in der Brooker eine recht finstere Vision von dem erzählt, was zukünftige Virtual- und Augmented-Reality-Technologien mit unserem Hirn anstellen könnten. Die virtuellen Simulationen sollen so täuschend echt werden, dass wir sie kaum mehr von der Realität unterscheiden können und völlig die Kontrolle über unsere Wahrnehmung verlieren. Die Serie kann bei Netflix angesehen werden.

Brooker prangert in der Folge insbesondere an, dass der Mensch als Forschungsobjekt dient, um die neue Technologie zu erproben. Dass VR- und bald auch AR-Geräte verkauft werden, obwohl kaum Ergebnisse zu möglichen Langzeitauswirkungen der Technologie vorliegen, ist ein wiederkehrender Kritikpunkt an der VR-Branche.

“Das ist die Zukunft”

Seine Sorgen wirft Brooker zugunsten von Playstation VR über Bord und taucht in die virtuelle Welt ein. Bei Twitter äußert er sich begeistert über Sonys VR-Brille: “Das erinnert mich daran, als ich das erste Mal Doom gesehen habe. Oder Mario 64. Oder Space Invaders.” Die ersten Ausflüge mit Playstation VR hätten ihm das Gefühl vermittelt, dass sich “gerade alles verändert hat.” Und weiter: “Das ist die Zukunft.”

Besonders blieb Brooker der Moment im Gedächtnis als er sich in einem virtuellen Auto umsah und die Kopfstütze hinter sich entdeckte. “Das Gefühl der Präs…

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