Das französische Unternehmen Sketchfab ist darauf spezialisiert, 3D-Inhalte im Netz zu sammeln und darzustellen. Virtual Reality kommt da wie gerufen, um das eigene Geschäftsmodell weiterzuentwickeln.

Kabetec VR-Brille

Es steht außer Frage, dass Virtual Reality für die Displaytechnologie und bei der Darstellung von 3D-Objekten und -Welten ein neues Paradigma etablieren wird. Statt dreidimensionale Objekte und Umgebungen auf einem dafür eigentlich völlig ungeeigneten flachen 2D-Monitor zu betrachten, können diese nun in der virtuellen Realität ganzheitlich dargestellt, begangen und untersucht werden – fast wie im echten Leben auch.

Sketchfab startete in 2012 mit dem Ziel, das YouTube für 3D-Inhalte zu werden. Das könnte gelingen, denn die Plattform hat zwar erst 300.000 Nutzer, verspricht sich aber durch neue immersive Medien einen großen Wachstumsschub. Partner sind unter anderem Facebook, Microsoft Hololens und Intel RealSense.

Nutzer können sich auf der Plattform anmelden und 3D-Modelle hochladen, unterstützt werden über 30 Dateiformate, oder die Inhalte anderer Nutzer direkt im Browser mit einem 3D-Viewer anschauen. Mehr als 750.000 3D-Modelle sind bereits online, eine größere digitale Bibliothek für 3D-Inhalte gibt es im Netz bislang nicht.

Van gogh Room
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