Ein japanisches Startup arbeitet an einer App namens “Teomirn” für Microsoft Hololens, mit der man spielend Klavierstücke lernen kann. 

Bevor man loslegen kann, muss Hololens das reale Klavier scannen. Ist das erledigt, wählt man aus einem Menü das Klavierstück, das man lernen möchte. Danach erscheint, durch die Linse der AR-Brille gesehen, das Hologramm eines Pianisten, der das Stück am eigenen Klavier vorspielt.

Seine Hände und Finger werden präzise wiedergegeben, sodass man deren Bewegungen genau studieren kann – soweit es das begrenzte Sichtfeld der Hololens zulässt. Den Körper des virtuellen Pianisten kann man wahlweise bis auf die Hände ausblenden, um sich ganz auf diese zu konzentrieren.

Wenn man das Klavierstück selbst üben will, wechselt man in den Unterrichtsmodus. Dann wird oberhalb der realen eine virtuelle Klaviatur samt Hände angezeigt. Von oben fließen grüne und blaue Streifen auf die Klaviertasten hinab. Grün steht für die linke Hand, Blau steht für die rechte Hand. Treffen die Streifen auf eine Klaviertaste, muss diese betätigt werden.

Lernen nach dem Guitar-Hero-Prinzip

Die Länge der Streifen macht deutlich, wie lange man die Taste gedrückt halten muss. Wer Musikspiele wie “Rock Band” oder “Guitar Hero” ausprobiert hat, kennt dieses Prinzip des Noten-Highways. Da auch die Hände des Pianisten eingeblendet sind, lernt man zugleich die korrekte Fingerstel…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Ist KI wirklich intelligent? | Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.