Update vom 10. Februar 2019:

Nach aktuellem Stand sind folgende iPhones und iPads ARKit-tauglich:

iPhones:

  • iPhone 6s
  • iPhone 6s Plus
  • iPhone SE
  • iPhone 7
  • iPhone 7 Plus
  • iPhone 8
  • iPhone 8 Plus
  • iPhone X
  • iPhone XS
  • iPhone XS Max
  • iPhone XR

iPads:

  • 12.9 Zoll iPad Pro
  • 12.9 Zoll iPad Pro Wi-Fi + Cellular
  • 9.7 Zoll iPad Pro
  • 9.7 Zoll iPad Pro Wi-Fi + Cellular
  • iPad (Fünfte Generation)
  • iPad Wi-Fi + Cellular (Fünfte Generation)
  • 12.9 Zoll iPad Pro (Zweite Generation)
  • 12.9 Zoll iPad Pro Wi‑Fi + Cellular (2nd generation)
  • 10.5 Zoll iPad Pro
  • 10.5 Zoll iPad Pro Wi‑Fi + Cellular
  • iPad (Sechste Generation)
  • iPad Wi-Fi + Cellular (Sechste Generation)
  • iPad Pro (11 Zoll
  • iPad Pro (12.9 Zoll) (Dritte Generation)

Als Betriebssystem wird iOS 11 oder neuer vorausgesetzt.

Update vom 19. September 2017:

Laut Apple soll im Laufe des Tages das Update für iOS 11 ausrollen. Von der neuen Version des Betriebssystems profitieren auch ältere Modelle des iPhones und iPads. Für Augmented-Reality-Apps auf Basis des ARKits sind die Anforderungen höher.

Ikea Place wird laut Pressemitteilung erst Ende September verfügbar sein. Von einer Android-Version der AR-App auf Basis von ARCore ist nicht die Rede. Die dürfte aber früher oder später folgen.

Ursprünglicher Artikel vom 13. September 2017: Ikea präsentiert Möblierungs-App “Place”

Dass das schwedische Möbelhaus gemeinsam mit Apple an einer AR-App für iOS-Geräte arbeitet, weiß man seit der Vorstellung des ARKit im Juni. Nun wurde “Ikea Place” für Ende September offiziell angekündigt, ein Trailer gibt einen Vorgeschmack auf die App, die das Möblieren revolutionieren soll.

Am 19. September erscheint iOS 11 und Besitzer eines neueren iPhones oder iPads erhalten Zugriff auf erste Apps, die mit Hilfe von Apples ARKit entwickelt wurden. Ikea Place soll kurze Zeit darauf im App Store erscheinen und Kunden ermöglichen, das eigene Zuhause virtuell zu möblieren. Damit will Ikea Kaufentscheidungen erleichtern.

Die App scannt in einem ersten Schritt den Wohnraum, in den die Möbel hineinprojiziert werden. Anschließend können Nutzer in der App zwischen mehr als 2.000 Ikea-Produkten wählen und diese anschließend in den realen Raum setzen. Laut Ikea sollen die Größenverhältnisse der digitalen Objekte ihrem realen Gegenstück zu 98 Prozent entsprechen.

Ikea Place soll Schlüsselrolle bei Vermarktung spielen

Die 3D-Modell sind sehr detailliert, sodass man beim Herangehen die Oberflächentextur der Möbel erkennen kann. Licht und Schattenwurf im Raum sollen laut Ikea ebenfalls berücksichtigt werden. Hat man ein Objekt im Raum platziert, kann man zudem ein Foto oder Video machen und mit Freunden teilen, um ihre Meinung einzuholen.

Hat man sich für ein Produkt entschieden, kann man es direkt über die Ikea-Webseite bestellen. Zum Launch wird allerdings nicht das gesamte Sortiment des Möbelhauses zur Verfügung stehen, sondern nur größere Möbel fürs Wohnzimmer. Bei der Vermarktung neuer Produktlinien soll die App zukünftig eine Schlüsselrolle spielen.

Augmented Reality ist kein Neuland für Ikea. 2013 erweiterte das Unternehmen die hauseigene Katalog-App um AR-Funktionen, die vom deutschen Unternehmen Metaio entwickelt wurden. Die Firma wurde im Mai 2015 von Apple aufgekauft. Deren Mitarbeiter dürften maßgeblich an der Entwicklung des ARKit beteiligt gewesen sein, die Ikea Place zugrunde liegt.

| Featured Image and Source: Ikea

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