Virtual Reality taugt nicht nur für das Entertainment, sondern verspricht auch ein Mittel für die Therapie sein. Am besten soll das bei Ängsten funktionieren, wie zum Beispiel dem gemeinen Lampenfieber.

Schwitzige Hände, hoher Puls, die Stimme stockt und das Publikum starrt einen gespannt an. Wer kennt das Gefühl nicht? Fast jeder von uns durfte wohl schon einmal vor Publikum sprechen, sei es in der Schule bei einem Referat oder im Job vor Kunden und Kollegen. Nur wenigen von uns wurde die Rampensau in die Wiege gelegt, so dass es immer ein gutes Stück Überwindung kostet, sich vor anderen Menschen zu präsentieren.

Die App “Virtual Speech” für Google Cardboard will nervösen Sprechern das nervige Lampenfieber abgewöhnen. Vor einem virtuellen Publikum kann man seine Fähigkeiten als Redner trainieren, ohne sich dabei von den Blicken der Leute einschüchtern zu lassen. Für etwas mehr Realismus kann man die eigenen Slides importieren und auf die Art gleichzeitig den nächsten Vortrag einstudieren. Damit man in der Zeit bleibt, läuft ein Timer mit – wie bei einem echten Vortrag eben auch.

Aktuell gibt es zwei Szenarien: Eine Ansprache vor rund 30 Personen  in einer großen Halle und eine typische Meeting-Situation mit einer Handvoll Arbeitskollegen. Die Umgebungen und das Publikum wirken fotorealistisch, die einzelnen Personen sind sogar animiert. Die Animationen lassen sich auch deaktivieren, was gut ist, denn sie wiederholen sich permanent – das raubt der Situation jede Glaubwürdigkeit und auf der Bühne fühlt man sich eher ignoriert als wahrgenommen.

Kann VIrtual Reality bei der Therapie von Lampenfieber helfen?

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