Dreidimensionale Welten sind zwingend auf dreidimensionales Audio angewiesen, um unsere Wahrnehmung von ihrer Authentizität zu überzeugen. Das deutsche Startup Dear Reality hat es sich zum Ziel gesetzt, ganze Audiowelten zu erzeugen.

Das Audioverfahren des Düsseldorfer Technologie-Startups Dear Reality hat zum Ziel, über die reine 360-Grad-Lokalisation von Geräuschen hinauszugehen. Stattdessen soll der Sound die Akustik der virtuellen Umgebung aufnehmen und wiedergeben.

Ganz neu ist das zugrundeliegende Konzept nicht. Wer beispielsweise in Nintendos Kultklassiker “Wave Race 64” durch einen Tunnel gerauscht ist, nahm seinerzeit erstaunt wahr, dass sich das Motorengeräusch des Jet Skis entsprechend der Umgebung anpasste und überzeugend hallte.

So ein Effekt funktionierte zwar Mitte der 90er-Jahre schon gut, doch in der 360-Grad-Umgebung einer virtuellen Welt nimmt die Komplexität solcher Audioberechnungen im Vergleich zum flachen 2D-Monitor enorm zu. Neben den aufwendiger gestalteten 3D-Umgebungen, die sich im Sound wiederfinden müssen, verändert auch die Kopfhaltung des Nutzers die Klangcharakteristik einer Schallquelle.

“Mit der Entwicklung der Dear VR 3D-Audio-Technologie gehen wir bei der Simulation einer realistischen Akustik einen Schritt weiter und haben die Lokalisation von Schallquellen mit der Erzeugung von virtuellen akustischen Räumen kombiniert. Reflexionen und Hall von unterschiedlichen Räumen, wie zum Beispiel einer Kirche, eines A…

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