Drei technisch begabte junge Franzosen sind fasziniert von Virtual Reality, aber hatten kein Geld für eine Oculus Rift. So bauten sie sich kurzerhand ihre eigene VR-Brille.

Kabetec VR-Brille

Von seinem Mathelehrer angeregt begann Maxime Coutté mit 13 Jahren zu programmieren und besuchte mit seinen Freunden Jonas Ceccon und Gabriel Combe regelmäßig dessen Robotikkurs.

Die zweite, große Leidenschaft der jungen Franzosen ist das Anime “Sword Art Online”, in dem eine Gruppe Jugendlicher Abenteuer in einem vollsensorischen VR-MMORPG der Zukunft erleben. Die Serie weckte ihre Faszination für VR-Technologie.

Alles selbstgemacht

Da Oculus Rift zu der Zeit noch sehr teuer war, entschied sich die Gruppe, mit der Unterstützung ihres Mathelehrers eine eigene, günstige VR-Brille zu bauen.

Die Elektronik, darunter ein LC-Display mit einer Auflösung von 2.560 mal 1.440 Bildpunkten, kostete weniger als 100 US-Dollar. Das Gehäuse gestalteten sie am Computer und druckten es per 3D-Drucker aus.

Für das Rotationstracking kombinierte Maxime eine IMU-Sensoreinheit mit einem Arduinoboard. Um eine latenzfreie Übertragung der Daten zu gewährleisten, programmierte er eine eigene Schnittstelle.

Die Gruppe schuf zudem ein leicht modifizierbares SDK, das die Entwicklung von VR-Inhalten für die VR-Brille erlaubt. Die benötigten Komponenten samt Bauplan und quelloffenem Code hat die Gruppe ins Internet gestellt.



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.