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VR-Studie entlarvt Hirnregion, die für Empathie verantwortlich ist

Tomislav Bezmalinovic
Studie_Mitgefuehl

Mit Hilfe von Virtual Reality lassen sich Situationen simulieren, in die man im echten Leben nur selten gerät. Psychologen nutzen diese Möglichkeit, um mehr über das menschliche Verhalten oder deren neuronale Grundlage zu erfahren. In der Zeitschrift "Neuropsychologia" wurden kürzlich die Ergebnisse einer solchen VR-Studie veröffentlicht. Dabei zeigte sich, dass bei Menschen, die in lebensgefährlichen Situationen selbstlos handeln und anderen helfen, eine bestimmte Hirnregion stärker ausgebildet ist als bei Individuen, für die das eigene Wohl Vorrang hat.

In dem Experiment mussten sich die 80 Teilnehmer der Studie eine VR-Brille aufsetzen, ohne zu wissen, was sie erwartet. In der Simulation fanden sie sich alleine in einem großen Gebäude wieder. Als die Alarmglocken zu läuten beginnen, werden sie über Lautsprecher von einer Stimme aufgefordert, das Gebäude so schnell wie möglich zu verlassen.

Rauch macht sich in den Korridoren breit, der Avatar beginnt zu husten und das Sichtfeld verengt sich. Dann treffen sie auf einen Mann, der unter Trümmern eingeklemmt ist und um Hilfe bittet. In dieser Situation mussten sich die Teilnehmer entscheiden, ob sie an ihm vorbeigehen oder ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um dem Mann zu helfen.

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