Bigscreen und Paramount starten virtuelle Filmvorführungen *Update*

Update vom 3. Dezember 2017:
Die Filmvorführung fand nicht statt. Bei Facebook schreiben die Entwickler, dass die "Gerüchte" über ein Top-Gun-Event am 3. Dezember auf Falschinformationen beruhten. Dennoch werde es demnach neue Ankündigungen zu Filmereignissen geben. Wer eingeladen werden möchte, solle den Newsletter abonnieren.
Eine Investition in die Zukunft
Tom Hayes, der Leiter von Paramounts Abteilung für neue Medien, wurde vor einem Jahr auf die App aufmerksam und ging auf die Entwickler zu. "Das könnte eine neue Plattform für das Filmbusiness werden", sagt Hayes gegenüber Deadline. "Man könnte die Erfahrung um Zusatzinhalte bereichern, zum Beispiel Frage-und-Antwort-Runden mit Filmemachern nach der Filmvorführung oder Quizze mit Fragen zum Film. Es ist alles möglich."
Paramount investiert mit den virtuellen Kinovorführungen in die Zukunft: "Die Medienlandschaft ist im Wandel und wir wollen die Vorreiter sein. Wir müssen die Kinoerfahrung größer und besser machen und uns fragen, was das Publikum will", sagt Hayes und meint damit die wachsende Popularität von Video-on-Demand-Diensten wie Netflix, mit denen sich Nutzer Kinofilme auf den heimischen Fernseher streamen anstatt ins Kino zu gehen.
Hayes glaubt, dass die Techbranche neue Wege aufzeigen könnte - vorausgesetzt, dass Hollywood und Silicon Valley zueinander finden. In dem Bigscreen-Experiment sieht der Manager gar eine mögliche Wende in der Geschichte der Medien.
2018 sollen weitere Filme in die Bigscreen-Kinos kommen, "Terminator 3D" ist ein möglicher Kandidat. Beide Filme sind bereits als Blu-Ray erhältlich. Behält Hayes Recht, könnten in Zukunft auch Filmpremieren in der Virtual Reality zu sehen sein.
Bigscreen ist kostenlos für HTC Vive, Oculus Rift und Windows-Brillen erhältlich. Die App soll demnächst auch für mobile VR-Brillen wie Samsung Gear VR und Daydream erscheinen.
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