Als KI-Chefwissenschaftler beeinflusst Yann LeCun Facebooks Strategie für Künstliche Intelligenz. In einem aktuellen Interview spricht er über die eigentliche Gefahr aktueller KI-Technik, die es nicht in Sci-Fi-Dystopien schafft.

Ein Killerroboter reist in die Vergangenheit, um dort den menschlichen Widerstand gegen Maschinen an der Wurzel auszureißen. Eine Stimme aus dem Nichts gebietet unsichtbar über unser Schicksal, kontrolliert jeden unserer Schritte, längst selbst jeglicher Kontrolle entflohen. Ein allmächtiges KI-Wesen sperrt die Menschheit in eine Simulation, um sie in der Realität als Energieressource in Überlebenstanks zu halten.

So oder so ähnlich sehen gängige Science-Fiction-Erzählungen für unsere Zukunft mit Künstlicher Intelligenz aus. Die Vorstellung vieler Menschen ist von diesen KI-Dystopien geprägt.

Science-Fiction-Dystopie vs. reale Bedrohung

“Bei jeder neuen Technologie haben Menschen Angst, dass sie die gesellschaftlichen Verhältnisse durcheinanderwirft. Und genau das tut Technologie! Meist verändert sie die Welt zum Guten. Bei KI ist die Angst etwas größer, weil wir von Science-Fiction-Filmen geprägt sind”, sagt LeCun dem Spiegel.

Die Realität sei aber eine andere: “KI fehlt das, was wir guten Menschenverstand nennen. In diesem Sinne ist sie sehr beschränkt.”

Aus dieser Beschränkt…

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