In den USA laufen die ersten Deepfake-Verbote schon an. Jetzt äußert sich auch die deutsche Bundesregierung zu einem möglichen Deepfake-Risiko.

Mit KI-Technologie angefertigten Videofälschungen, sogenannten Deepfakes, wird mitunter nachgesagt, dass sie ein gesellschaftliches Risiko darstellen könnten: Einerseits wird es einfacher, das Gesicht einer Person in einem Video gegen ein anderes Gesicht zu tauschen. Diese aufwendige Videomanipulation ist so nicht mehr das Spezialgebiet teurer Hollywood-Studios, sondern sie kann von jedermann mit Interesse für Technik bewerkstelligt werden.

Ein eindrucksvolles Beispiel für diese Hypothese zitiert den Star-Wars-Film “Rogue One”: Im Film erscheint eine junge Carrie Fisher als Prinzessin Leia. Für die Originalszene (oberes Bild) wurden optisch ähnliche Gesichtszüge einer Ersatzschauspielerin nachträglich gegen jene von Fisher getauscht. Ein aufwendiges Verfahren. Mit einer Deepfake-KI-App konnte ein Entwickler in kurzer Zeit ein qualitativ vergleichbares Ergebnis erzielen.

Ähnliche Beispiele gibt es zuhauf: Fake-Porträts von Berühmtheiten, die nie existierten, gefälschte Pornos, ein Bildbearbeitungswerkzeug, das mit wenigen Mausklicks Fotos komplett umgesta…

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