Grafikberechnung mit Künstlicher Intelligenz soll die Rechenlast zukünftiger VR-Brillen mit mehreren Fokusebenenen deutlich reduzieren.

Im Mai 2018 zeigte Oculus die prototypische VR-Brille Half Dome, die vermutlich einen Ausblick auf Oculus Rift 2 geben sollte. Auch wenn das Schicksal der Nachfolgerbrille derzeit ungewiss ist.

Die größte technische Neuerung am Half-Dome-Prototyp ist ein bewegliches Display. Es wird entlang des Fokuspunktes des Brillenträgers weiter ins Gehäuse hinein geschoben oder näher an das Auge gezogen.

Dieses “Varifocal” getaufte Verfahren soll den sogenannten “vergence accommodation” Konflikt beheben, der bei VR-Brillen mit statischem Display und fixem Fokuspunkt auftritt: Der Brillenträger muss immer das Display nah vor dem Auge fokussieren, auch wenn er virtuell eigentlich in die Ferne blickt.

Das lässt die VR-Umgebung visuell weniger realistisch wirken. Im schlimmsten Fall verursacht es Kopfschmerzen oder Unwohlsein.

KI-Blur

Das bewegliche Display als mechanische Lösung ist nur ein Puzzleteil, um das Fokusproblem zu beheben. Wenn wir in der Realität einen Punkt nahe vor dem Auge fokussieren, erscheint die Umgebung unscharf.

Daher braucht es ergänzend zum Bewegungsdisplay…

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