Hat Künstliche Intelligenz ein Verständnis für ihre Handlungen? Geht es nach dem KI-Forscher Tom Dietterich, ist die Frage unwichtig.

Was heißt das eigentlich: Eine Künstliche Intelligenz versteht etwas. Heißt das, dass sie ihre Aufgabe wie erwartet erledigt? Dass Siri per Sprachbefehl die richtige Person anruft? Dass Alexa mir meine Pizza bestellt? Ist das schon Verständnis?

Wenn es nach dem KI-Forscher Gary Marcus geht, dann nicht. Zumindest habe KI-Verständnis nichts mit dem grundsätzlichen Verständnis für die Dinge zu tun, wie es Menschen nachgesagt werde – der bekannte gesunde Menschenverstand, der schon in unserer DNA angelegt ist.

Konkret bedeutet das: Wenn ich Pizza bestelle, weiß ich, was Pizza ist, wie sie wahrscheinlich schmeckt, ob sie gesund oder ungesund ist, in welcher Größe sie mich satt macht und, ganz grundlegend, weshalb Nahrung überhaupt existiert. Dieses grundlegende Verständnis geht aktuellen KI-Systemen vollständig ab.

Muss KI wie ein Mensch intelligent sein, um intelligent zu sein?

Der renommierte KI-Forscher Tom Dietterich hält dieser Auffassung entgegen: Debatten über ein echtes und unechtes KI-Verständnis seien nutzlos.

Dietterich ist KI-Professor im Ruhestand und ein Machine-Learning-Forscher der ersten Stunde. In einem Blog-Eintrag fordert er seine Kollegen auf, unnütze Debatten sein zu lassen und stattdessen eine testgeleitete Entwicklung für KI zu sta…

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