Während weltweit Sicherheitsbehörden Gesichtserkennung testen oder bereits einsetzen, hält das Sicherheitsunternehmen Axon die Technologie für unausgereift.

Das Sicherheitsunternehmen Axon – bekannt vor allem für seiner Taser-Elektroimpulsgeräte – gründete im April 2018 einen eigenen KI-Ethikrat. Der soll die ethischen Folgen der eigenen KI-Produkte abschätzen.

Denn Axon stellt nicht mehr länger nur Taser her: Zu den neuen Produkten gehören Kamerasysteme für Personal und Fahrzeuge, Sensoren, die etwa das Ziehen einer Waffe durch ihren Träger melden und die zentralisierte Verwaltung von Beweismitteln über eine eigene Software.

Die Körperkameras werden bereits international eingesetzt und auch von der deutschen Polizei getestet. Die Aufnahmen lassen sich mit Axons Software weiterverarbeiten: Etwa können Gesichter vor einer Veröffentlichung unkenntlich gemacht werden. In Zukunft soll die Software Gespräche automatisch transkribieren – eine KI erledigt so den Papierkram.

Axons Ethikrat hat sich nun mit der naheliegenden nächsten Entwicklung beschäftigt: der Integration von Gesichtserkennungs-KI in Körperkameras oder Axons Software.

Technologie noch nicht weit genug

Die Mitglieder des Rates kommen zu einem klaren Ergebnis: Die Gesichtserkennungstechnologie sei derzeit nicht zuverlässig genug, um den Einsatz mit Körperkameras zu r…

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