Das Vereinigte Königreich investiert umgerechnet 270 Millionen Euro in ein KI-Labor, das Künstliche Intelligenz in den Dienst des nationalen Gesundheitssystems NHS stellen soll.

Das Labor wird Bestandteil einer neuen Abteilung namens NHSX, die die Digitalisierung des Gesundheitssystems beaufsichtigt. Die britische Regierung will im KI-Bereich tätige Akademiker, Experten und Unternehmen zusammenbringen, um technologische Fortschritte bei Krebsfrüherkennung, Demenztherapie und personalisierter Pflege zu erzielen.

Als konkrete Anwendungsszenarien der KI-Technologie im Gesundheitssektor nennt die Regierung:

  • Eine verbesserte Krebsvorsorgeuntersuchung durch effizientere KI-Analyse von Mammogrammen, Hirn- und Augenscans sowie Herzfrequenzmessungen.
  • KI-Modelle, die prognostizieren, wie viele Betten, Medikamente, Geräte und Operationen benötigt werden.
  • Identifizierung von Patienten, die einfacher lokal oder zu Hause behandelt werden.
  • Durch frühere Diagnosen und günstigere sowie personalisierte Prävention: Identifizierung von Patienten mit besonders großem Risiko, an Demenz zu erkranken oder Herzprobleme zu bekommen.
  • Ausbildung von NHS-Arbeitskräften, sodass sie KI-Systeme im Arbeitsalltag nutzen können.
  • Verbesserung bisheriger KI-Systeme des NHS, um sie fairer, solider und sicherer zu gestalten.
  • Automatisierung von administrativen Aufgaben, sodass Ärzte mehr Zeit mit ihren Patienten verbringen können.

“Wir stehen an der Schwelle einer Revolution in Sachen Gesundheitstechnologie, die aus dem NHS ein vorausschauendes, präventives und personalisiertes …

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