Die USA soll gerechter werden und Rassismus eindämmen. Zu diesem Schritt gehört für IBM der Verzicht auf KI-gestützte Gesichtserkennungstechnologie.

Nach dem durch einen Polizisten herbeigeführten gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd steht das US-Polizeisystem auf dem Prüfstand. Der Gesetzesvorschlag Justice in Policing Act of 2020 beschreibt umfangreiche Reformen, zu denen auch der Verzicht auf rassistische, religiöse und diskriminierende Profilerstellung gehört.

In einem Brief an den Kongress wendet sich IBM CEO Arvind Krishna an am Gesetzesentwurf beteiligte Senatoren und verurteilt KI-gestützte Gesichtserkennungstechnologie. IBM lehnt Gesichtserkennung für Massenüberwachung und rassistische Profilerstellung generell ab und befürchtet Verletzungen grundlegender Menschenrechte und Freiheiten.

“Wir glauben, dass es jetzt an der Zeit ist, einen nationalen Dialog darüber zu beginnen, ob und wie Gesichtserkennungstechnologie von den inländischen Strafverfolgungsbehörden eingesetzt werden sollte”, schreibt Krishna.

Anbieter und Nutzer von KI-Systemen seien gleichermaßen dafür verantwortlich, dass eine KI auf Vorurteile getestet wird – gerade dann, wenn sie in der Strafverfolgung eingesetzt würde. Diese Tests müssten dokumentiert und berichtet werden.

KI-Gesich…

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