Das Startup CTRL-Labs arbeitet an einer Technologie, die Signale von Nervenzellen in eine präzise Fingersteuerung umsetzen soll. Google glaubt an die Idee.

Das 2017 gegründete Startup CTRL-Labs erhöht sein Kapital auf 67 Millionen US-Dollar. Hauptsponsor ist Googles Risikokapitalunternehmen Ventures, das sowohl die erste (Mai 2017) als auch die zweite Finanzierungsrunde über jeweils 28 Millionen US-Dollar anführt. Neben Google investiert unter anderem Amazon.

Die Technologie von CTRL-Labs belauscht sozusagen das zentrale Nervensystem: Sie nimmt elektrische Steuersignale des Gehirns für Hand- und Fingerbewegungen auf und überträgt sie auf eine digitale Hand.

So kann man beispielsweise auf einer Schreibtischplatte tippen wie auf einer Tastatur. Ein anderes Eingabeszenario: Man bedient das Smartphone wie gewohnt – lässt aber die Hand in der Hosentasche.

Alternative zu Kamera-Tracking

Die elektrischen Signale erfasst CTRL-Labs über ein Elektromyographie-Armband am Handgelenk, das elektrische Signale über die Hautoberfläche mit insgesamt 16 Elektroden erfasst. Die Mustererkennung erfolgt mittels Googles KI-Software Tensorflow.

Das Verfahren könnte sich als mögliche Alternative zu kamerabasiertem Hand- und Fingertracking erweisen und wäre wie gemacht für VR- und AR-Brillen. Wer tiefer in die Technologie einsteigen will, findet


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