Die Firma einer potenziellen Liebhaberin von Boris Johnson, die möglicherweise deshalb staatliche Fördermittel erhielt, beschäftigt wohl eine Deepfake-Mitarbeiterin. Alles klar?

Verknüpfungen zwischen dem aktuellen britischen Premierminister Boris Johnson und der amerikanischen Unternehmerin Jennifer Arcuri sind aktuell im Auge der britischen Öffentlichkeit: Johnson soll Arcuri auf Delegationsreisen mitgenommen haben. Ihre Firma Innotech soll mehr als 26.000 britische Pfund Fördermittel erhalten haben. 11.500 Pfund soll die Stadt London überwiesen haben, als Johnson noch deren Bürgermeister war.

Arcuri hat mittlerweile eine neue Firma gegründet: Hacker House. Die bietet „offensive Sicherheitslösungen“ für die IT-Security und beschäftigt nach Schätzungen unter zehn Mitarbeitern.

Auch Hacker House erhielt Fördermittel: 100.000 britische Pfund im Februar 2019. Diese Mittel sind Teil eines britischen Programms zur Stärkung nationaler IT-Security-Firmen. Im Rahmen des Skandals um Johnson wird auch diese Förderung unter die Lupe genommen. Der Vorwurf: Die britische Firma der amerikanischen Unternehmerin ist nicht so britisch, wie sie sich gibt.

(Deep)Fake-Medien-Managerin

Im September kamen Zweifel auf, ob Hacker House eine echte und vor allem britische Firma ist. So hat Hacker House zwar eine britische Telefonnummer, doch Anrufe wurden in Kalifornien angenommen.

In einer Anhörung letzte Woche wurden nun Zweifel an der Echtheit der Medien-Managerin der Firma laut. Das Linkedin-Foto von „Annie …

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