Intels Tochterunternehmen Mobileye darf selbstfahrende Autos auf deutschen Straßen testen. Erste Versuche finden rund um München statt.

Bislang durften selbstfahrende Fahrzeuge in Deutschland nur selten und in der Regel auf nicht-öffentlichen Straßen getestet werden. Nun darf das israelische Unternehmen Mobileye, das 2017 für mehr als 15 Milliarden US-Dollar von Intel gekauft wurde, Testfahrten auf öffentlichen deutschen Straßen vornehmen.

Ziel ist laut Intel neben der Gewinnung von Daten zur Verbesserung der Fahrsysteme in Alltags-Umgebungen die Demonstration der Zuverlässigkeit und Sicherheit selbstfahrender Fahrzeuge, die die Mobileye-Technologie beinhalten. Mobileye ist führender Anbieter für Fahrassistenz-Systeme und rüstet beispielsweise Autos von Audi und BMW aus.

Unmengen Echtzeit-Daten steuern Autos – jetzt auch in Deutschland

Das Unternehmen sieht die Zukunft der Mobilität im völlig autonomen Verkehr. Seit Mitte 2018 testet Mobileye selbstfahrende Fahrzeuge in Jerusalem, einer Stadt, die für teils chaotischen Verkehr berüchtigt ist.

Acht verschiedene Kameras sorgen für ein 360-Grad-Sichtfeld des Fahrzeugs. EyeQ5-Prozessoren führen Kamera- und weitere Sensor-Daten, darunter Radar und Lidarsysteme (Light Detection And Raninging), zusammen und werten sie in Echtzeit aus. Die Prozessoren können zu diesem Zweck bis zu 2,5 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen. Die Datenübertragung-Bandbreite beträgt 40 Gbit/s.


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