Alexa lässt die Hunde los: Sprach-KI wird zur Alarmanlage

Alexa lässt die Hunde los: Sprach-KI wird zur Alarmanlage

Amazon bietet einen neuen Home-Security-Service an, der die Sprachassistentin zum Alarmsystem macht. Was kann Alexa Guard Plus?

Amazon entwickelt seine intelligenten Lautsprecher zu vielseitigen Smart-Home-Hubs. Die aktuelle Generation der Echo-Geräte verfügt über alle gängigen Funkprotokolle: Von WLAN über Bluetooth Low Energy bis zu Zigbee ist alles an Bord.

Alexa (Guide) kann so immer mehr Smart-Home-Geräte per Sprache steuern. Saugroboter fahren auf Befehl durch die Wohnung, Kühlschränke melden Leerstand im Gemüsefach und die Beleuchtung hat die Sprach-KI ebenfalls fest im Griff.

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In den USA bietet Amazon verschiedene Services an, die auf Alexas steigenden Stellenwert im Smart-Home aufbauen. So kann die Sprach-KI beispielsweise mit dem Amazon Care-Hub auf ältere Verwandte aufpassen. Ein neuer Abo-Service macht Alexa jetzt sogar zur intelligenten Alarmanlage.

Amazon setzt Alexa als Wachhund ein

Gebäudesicherheit ist für Amazon kein Neuland. 2018 kaufte der Online-Händler mit Ring ein Unternehmen, das vor allem für seine intelligente Türklingel bekannt ist. Die Ring Video Doorbell (Amazon-Link) ist mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet und startet per Knopfdruck einen Videoanruf.

Der geht direkt aufs Smartphone, Tablet oder einen Echo Show und lässt Bewohner und Besucher miteinander sprechen. Auf Amazons Hardware-Event im Oktober letzten Jahres stellte Ring eine autonome Kamera-Drohne vor, die im Haus für Sicherheit sorgen soll. Die Ring Always Home Cam wird in obigem Video ab Minute 00:26:28 vorgestellt.

Sie patrouilliert selbstständig durchs Haus oder reagiert auf Lärm und Bewegung. Ortet sie beispielsweise ein lautes Geräusch im Haus, fliegt sie selbstständig auf die Signalquelle zu. Gleichzeitig streamt sie ein Live-Video auf das Smartphone der Hausbesitzer. Auf ähnliche Funktionen dürfen sich auch Abonnenten von Alexa Guard Plus freuen.

Alexa Guard Plus: So funktioniert die smarte Alarmanlage

Alexa Guard Plus wird über die Alexa-App eingerichtet. Dort müssen alle Sicherheitsfunktionen gesondert aktiviert werden. Anschließend reicht ein Sprachbefehl („Alexa, ich gehe“), um die smarte Alarmanlage scharfzustellen.

Mit „Alexa, ich bin zu Hause“ deaktiviert ihr sie wieder. Für ihr Sicherheitssystem nutzt Alexa verbundene Smart-Home-Geräte wie die Ring-Kameras oder Smart-Lautsprecher mit Mikrofon wie den Echo 4 (Test). Wer den kostenpflichtigen Alexa Guard Plus-Service abonniert, bekommt verschiedene Funktionen, um potenzielle Eindringlinge zu verschrecken.

Bemerkt eine mit Alexa verbundene Kamera jemanden an der Tür oder am Gebäude, spielt die Sprachassistentin automatisch lautes Hundegebell über einen Echo-Lautsprecher ab. Hört einer der Echo-Smart-Speaker bestimmte Geräusche, obwohl ihr nicht im Haus seid, lässt Alexa eine Sirene über alle verbundenen Lautsprecher ertönen.

Der Grund, warum der Service kostenpflichtig ist, dürfte aber die „Emergency Helpline“ sein. Dort hinterlegen Nutzer ihre Adresse. Nimmt Alexa den Sprachbefehl „Alexa, ruf Hilfe“ wahr, wählt sie sofort eine Notfallzentrale an. Geschulte Telefon-Agenten schicken daraufhin im Namen des Nutzers je nach Situation Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen vorbei.

Alexa: Kostenlose Sicherheitsfunktionen für Sparfüchse

Wer sich die 4,99 US-Dollar im Monat oder 49 US-Dollar im Jahr lieber sparen möchte, kann auch kostenlose Alexa-Guard-Funktionen nutzen, um sein Heim vor Eindringlingen zu schützen. Mit „Away Lighting“ schaltet Alexa gelegentlich das Licht ein, um es aussehen zu lassen, als wärt ihr zu Hause.

Letzte Aktualisierung am 21.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Die Sprach-KI lernt, zu welchen Zeiten normalerweise welches Licht brennt und passt ihre Abläufe darauf an. Nimmt Alexa über einen Echo Alarmsignale von Rauch- oder Kohlenmonoxidmeldern wahr oder hört Glas zerbrechen, schickt sie sofort eine Meldung auf die Alexa-App.

Titelbild: Amazon, Quelle: CNBC

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