KI-Forscher Kenneth O. Stanley glaubt, dass uns Benchmarks auf dem Weg zur menschengleichen KI behindern. Er fordert mehr Ziellosigkeit in der Forschung.

Wer heute in der Forschung Geld möchte, muss liefern: Ohne konkrete Zielsetzung und einen Vorschlag, wie dieses Ziel zu erreichen ist, haben Anträge auf Förderung kaum mehr Aussichten auf Erfolg.

Das klingt erst einmal sinnvoll, schließlich scheinen so ein Großteil technologischer Innovationen zu entstehen: Es gibt ein klares Ziel, auf das in kleinen Schritten hingearbeitet wird.

KI-Forscher Kenneth O. Stanley glaubt jedoch, dass diese Zielstrebigkeit den technologischen Fortschritt in eine Sackgasse führt. Er fordert: weniger Ziele und mehr Ergebnisoffenheit. Menschen sollten Ideen nachgehen, weil sie interessant sind – selbst wenn sie auf den ersten Blick nicht an ein Ziel führen.

Klingt wie New-Age-Lebensberatung? Ein bisschen. Aber Stanley hat gute Argumente.

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