In Zukunft werden digitale Avatare ihre menschlichen Träger so realistisch wiedergeben wie nie zuvor. Eine Entwicklerdemo gibt einen Ausblick auf das, was schon jetzt für kleines Geld möglich ist.

Das ist fast wie einem Hollywood-Film: Eine digitale Figur bewegt sich und spricht wie ein echter Mensch. Sie rollt die Augen, öffnet und schließt den Mund, bewegt Beine und Arme. All diese Bewegungen stimmen exakt mit jenen des VR-Nutzers überein, der dafür keine Knöpfchen drückt, sondern wie ein futuristischer Puppenspieler seinen eigenen Körper für die Steuerung nutzt.

Wo früher aufwendige Motion-Capture-Verfahren notwendig gewesen wäre, reicht jetzt experimentelles VR-Equipment. Die Körperbewegungen werden mit HTC Vive und insgesamt zehn Trackingpunkten vollständig erfasst (VR-Brille, sieben Vive-Tracker, zwei Controller).

Die Gesichtskamera BinaryVR filmt die untere Gesichtshälfte und überträgt Mimik und Mundbewegungen in Echtzeit auf den Avatar. Die Kamera wird seit Anfang des Jahres als Entwicklerversion verkauft und kostet rund 350 US-Dollar. Sie ist recht klein und wird auf die Vorderseite der VR-Brille geklebt.

Facetracking für Oculus Rift und HTC Vive - Entwicklerkit wird ausgeliefert

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