Die USA will bei KI China nicht enteilen lassen – und greift dafür tiefer in die Kasse.

Das Weiße Haus will in den kommenden zwei Jahren eine Milliarde US-Dollar zusätzlich in Künstliche Intelligenz investieren, als bisher geplant. Das entspräche in etwa einer Verdopplung des Budgets für KI-Forschung und -Entwicklung – bisher standen 973 Millionen US-Dollar im Haushaltsplan. Die Finanzierung der KI-Pläne des US-Militärs sind in der Summe nicht enthalten.

Laut des Nachrichtendienstes Reuters, der sich auf zwei anonyme Quellen beruft, dient die Aufstockung insbesondere dem Ziel, bei der KI-Entwicklung nicht hinter China zurückzufallen. Denn im KI-Wettrennen hat China entscheidende Vorteile im Vergleich zum Westen, vorneweg der freiere Umgang mit Daten, die für das KI-Training eingesetzt werden können.

Wie genau die US-Regierung das Geld investieren wird, soll kommende Woche im Detail enthüllt werden. Laut Reuters profitiert in erster Linie die National Science Foundation (NSF), die 70 Prozent mehr Budget für KI-Forschung erhalten soll. Auch die Investitionen in Quantencomputer, die womöglich die KI-Entwicklung beschleunigen könnten, sollen erhöht werden.

Ein erstes KI-Programm legte die US-Regierung im Februar 2019 auf. Bei der Bekanntgabe hieß es, KI sei “eine transformative Technologie, die Industrien, Märkte und die Gesellschaft umkrempelt”. Ziel sei es, KI “zum Wohle des amerikanischen Volkes einzusetzen”.

China, Kanada, Frankreich, Deutschland und andere Länder investieren ebenfalls in KI-Technologie. Im Vergleich zu China und den USA soll Europa laut einer Studie insgesamt hinterherhängen.

Titelbild: David Everett Strickler bei Unsplash

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