Das neuseeländische Startup Soul Machines entwickelt lebensecht wirkende digitale Menschen für Unternehmen. Nun stecken Investoren 40 Millionen US-Dollar in die Weiterentwicklung der Technologie.

Der Chatbot 2.0 sieht aus wie ein Mensch und simuliert menschliches Verhalten, hat eine eigene Persönlichkeit und merkt sich, was man sagt. Durch seine Verkörperung als Avatar soll er menschlicher wirken.

Künstliche Menschen, die für Unternehmen als digitale Dienstleister, Firmenvertreter und Aushängeschilder auftreten, sind der letzte Schrei im Silicon Valley. Das zeigt auch Samsungs viel beachtete Enthüllung der Neon-Avatare, die dem Hype jedoch bislang nicht gerecht wurden.

Künstliche Personen mit kognitiven Fähigkeiten

Das von Ex-Angestellten von Weta Digital gegründete Startup Soul Machines arbeitet seit 2016 an digitalen Menschen. Es entwickelt die Soul Engine, die kognitive Prozesse wie Aufmerksamkeit und Erinnerung mit Hilfe Künstlicher Intelligenz simuliert sowie das cloudbasierte Programm Digital DNA Studio, in dem Unternehmen Prototypen künstlicher Personen entwerfen können.

Zu den ersten Kunden gehören Google, Sony, die Royal Bank of Scotland, PWC, Autodesk und Procter & Gamble.

Nun sammelte das Unternehmen in einer zweiten Investitionsrunde 40 Millionen US-Dollar ein. Die Investoren sind unter anderem Temasek, Lakestar, Horizons Ventures und Salesforce Ventures. Damit kommt das Startup auf eine Investitionssumme von bislang knapp 50 Millionen US-Dollar. Das frische Kapitel soll in die internationale Expansion und Forschung fließen.

Soul Machines beschäftigt derzeit 120 Angestellte und hat Niederlassungen in San Francisco, Los Angeles, New York City, London, Tokio, Melbourne und Auckland.

Titelbild: Soul Machines, Quelle: Venturebeat

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