Bisher lief es in der dystopischen Sci-Fi-Serie “Black Mirror” nicht so gut für die Menschheit. In der nächsten Staffel sollen die Zuschauer entscheiden, wie es ausgeht.

Eine typische Black-Mirror-Folge läuft so: Drebuchautor Charlie Brooker denkt über eine aufkommende Technologie nach – häufig VR, AR oder KI – und beschreibt dann das schlechtmöglichste und boshafteste Zukunftsszenario. Wer alle Staffeln Black Mirror anschaut, hat keine Lust mehr auf die Zukunft.

Wer sich speziell für mögliche Konsequenzen von VR, AR oder KI interessiert, sollte sich die Folgen “Playtest”, “San Junipero”, “The Entire History of You”, “White Christmas”, “Metahlhead”, “Black Museum” oder “USS Callister” ansehen. Die letztgenannte VR-spezifische Episode ist so beliebt, dass sie womöglich sogar eine eigene Serie bekommen könnte.

Jede Folge bietet eine in sich abgeschlossene Handlung und dauert rund 45 Minuten.

Zuschauer sollen den Ausgang bestimmen

Vielleicht um dem extrem negativen Zukunftsbild der Black-Mirror-Folgen entgegenzuwirken, experimentiert Netflix für die nächste Staffel laut Bloomberg mit einer neuen Funktion: Die Zuschauer sollen in einer Episode auswählen, wie die Geschichte endet.

Das scheint angemessen zu sein für eine Serie, die die Zukunft der Menschheit mit Technologie beschreibt. Bisherige Staffeln sind zwar höchst unterhaltsam, vermitteln aber auch ein depressives Gefühl des Ausgeliefertseins. Das ist vielleicht nicht unbedingt zielführend in einer Phase, in der durchaus noch die Chance besteht, die Zukunft mitzugestalten, beispielsweise durch bewusste Konsumentscheidungen.

Laut Bloomberg wird die Wähle-deine-eigene-Geschichte-Te…


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