Anstatt Deepfakes erst im Nachhinein aufwendig auszusortieren, will ein Start-up Originale schon bei der Erstellung unwiderruflich als solche markieren und speichern – und so späteren Deepfakes die Luft aus den Segeln nehmen. Qualcomm unterstützt den Ansatz.

Industrie und Wissenschaft arbeiten fieberhaft an Methoden, um KI-gefälschte Videos und Fotos zu identifizieren. Die KI-Technik könnte bei flächendeckendem Einsatz dafür sorgen, dass Menschen nicht mehr wissen, welchen Fotos und Videos sie noch trauen können. Das könnte den Diskurs innerhalb einer Gesellschaft zum Erliegen bringen.

Zwar gibt es Ansätze, um Deepfakes verlässlich zu erkennen – aber das Wettrennen zwischen Detektor und Fälscher könnte der Fälscher endgültig für sich entscheiden: Denn wenn die KI-Fälschung keine Auffälligkeiten im Vergleich zu einem Original mehr aufweist, kann selbst die beste Deepfake-Erkennung nichts ausrichten. Wegen des enormen Fortschritts bei der Deepfake-Entwicklung in den letzten Jahren scheint diese Zukunftsaussicht weder abwegig noch weit entfernt.

Authentifizierung by design

Das Start-up Truepic schlägt eine Alternative zur Deepfake-Detektion vor: Bilder und Videos sollen bei der Erstellung als authentisch markiert und mit ortsgebundenen Metainformationen versehen werden. …

MIXED.de Podcast: VR, AR und KI - jede Woche neu

Jetzt reinhören: Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.