VR-Brillen erfordern Displays mit einer besonders hohen Zahl und Dichte von Pixeln. Samsung arbeitet an einem OLED-Mikrodisplay, das diese Anforderungen mehr als erfüllen sollte.

Das ausentwickelte Display soll eine Pixeldichte von bis zu 10.000 PPI bieten. Zum Vergleich: Die derzeit schärfste VR-Brille (Vergleich), die HP Reverb G2, kommt auf etwas mehr als 1.000 PPI.

Im PPI-Wert sind die bei VR-Brillen variierende Weite des Sichtfelds und die linsenbedingte Verzerrung nicht berücksichtigt, für eine Next-Gen-Brille dürften 10.000 PPI aber mehr als ausreichend sein, um selbst ein virtuelles Smartphone-Display absolut scharf darzustellen. Von virtuellen Heimkinos und Kinoleinwänden ganz zu schweigen. Virtual Reality wäre visuell kaum mehr von der physischen Welt zu unterscheiden.

Aus der Solarzellentechnologie

Möglich macht diesen Sprung eine neue Display-Architektur: Die unterste Schicht des OLED-Mikrodisplays besteht aus unterschiedlich dichten Gruppen von Nanosäulen (siehe Titelbild), die eintreffendes Licht so manipulieren, dass es unterschiedliche Farben annimmt.

“Wir machen uns den Umstand zunu…

MIXED.de Podcast: VR, AR und KI - jede Woche neu

Jetzt reinhören: Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.