Das KI-Unternehmen OpenAI veröffentlicht die Text-KI GPT-2 nicht direkt, da sie angeblich im großen Stil für die Verbreitung von Fake News missbraucht werden könnte. Macht aber nix: Zwei Uni-Absolventen bauen sie einfach nach.

Im vergangenen Februar stellte OpenAI seine Text-KI GPT-2 vor und kündigte eine stufenweise Veröffentlichung der Künstlichen Intelligenz an. Erst kürzlich erschien die bislang mächtigste Variante der Text-KI.

Doch die stärkste Variante hält OpenAI weiter zurück: Sie sei “zu gefährlich”, denn mit ihrer Hilfe könne das Netz mit glaubhaften Fake News überschwemmt werden.

Eine Veröffentlichung in den nächsten Monaten ist möglich, abhängig davon, wie die einfachere Version im Netz ankommt. Doch die von OpenAI verwendete Architektur ist bekannt und auch andere Text-KIs wie BERT, XLNet oder der Fake-News-Detektor Grover nutzen sie.

Der GPT-2-Klon faket wie sein Vorbild

Nun haben zwei Computerwissenschaftler OpenAIs Veröffentlichungsstrategie ad absurdum geführt: Aaron Gokaslan und Vanya Cohen – einer Master-Student und der andere frischgebackener Absolvent, beide laut eigenen Angaben ohne jede Erfahrung mit Künstlicher Intelligenz – haben die mächtigste Version von GPT-2 einfach nachgebaut.

Als Grundlage nutzten die Studenten die Text-KI Grover. Die ist öffentlich verfügbar, schreibt hervorragend Fake News und gleicht im Aufbau OpenAIs GPT-2.

Für das Training versorgten Gokaslan und Cohen eine von ihnen …

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