OpenAI will zukünftig in begrenztem Umfang gewinnorientiert arbeiten. Die Begrenzung ist zumindest anfangs großzügig gewählt. Eine Ausgründung soll das KI-Business unabhängig von der Non-Profit-Organisation handhaben.

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Mit dem neuen Unternehmen OpenAI LP (Limited Partnership) will OpenAI zukünftig Gewinne erwirtschaften und Gelder an Investoren ausschütten. In einem Blogbeitrag ist die Rede von “begrenzten Gewinnen” (“Capped Profit”), einer Mischform aus Non-Profit-Vorgehen und Gewinnorientierung.

Ausschüttungen sind zunächst auf das Hundertfache einer Investition begrenzt. Wer also zehn Millionen investiert, könnte maximale eine Milliarde herausziehen. Überschüssige Gelder gehen an die Non-Profit-Organisation.

Von “begrenzten Gewinnen” zu sprechen, mag zwar faktisch richtig sein, in Anbetracht der Summen, die in der KI-Branche gehandelt werden, ist der Ausdruck allerdings sehr relativ. Zukünftige Beteiligungen sollen allerdings eher geringer ausfallen. Wahrscheinlich will OpenAI besonders zur Gründung der LP finanzstarke Investoren anziehen.

Mitglieder des Vorstands dürfen in einer Minderheit finanziell beteiligt sein, haben aber keine Entscheidungsbefugnis bei Themen, die zu Interessenskonflikten mit der Non-Profit-Organisation oder OpenAI LP führen könnten.

Geldgeber gesucht

Die Ausschüttungen sollen Anreiz sein für Investoren, Geld in die Organisation zu stecken. Ohne Investorengelder besteht das Risiko, dass OpenAI zurückfällt hinter Branchenriesen wie Google, Facebook oder Amazon und letztlich auf dem Weg zu einer guten Künstlichen Intelligenz zu wenig Schlagkraft besitzt.

“Wir werden in den kommenden Jahren Milliarden …

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